Am 21.Spieltag der Bezirksliga West steht für den SV Neufraunhofen eine unangenehme Auswärtspartie auf dem Programm. Bei Schlusslicht ASCK Simbach/Inn will und muss die Endler-Truppe nach der Nullnummer zum Auftakt liefern, um nicht doch noch in gefährliche Regionen abzurutschen.
Durch den Sieg des FC Walkertshofen beträgt der Abstand zum ersten Relegationsplatz nur noch sechs Punkte. Ein kleines Warnsignal, aber noch kein Grund zur Sorge. „Wir haben beim Auftakt am Samstag eine ordentliche Partie abgeliefert. Hinten stand die Null und mit ein wenig mehr Zielstrebigkeit hätten wir das Spiel auch für uns entscheiden können“, blickt Trainer Christian Endler auf das Auftaktspiel zuhause gegen Sallach.
Beim ASCK Simbach/Inn wartet nun eine unangenehme Aufgabe. Der ehemalige Landesligist hatte im Sommer einen großen Umbruch zu verkraften und die Mannschaft von Kevin Grobauer zeigte sich selten Bezirksligatauglich. Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, der bei elf Punkten Rückstand wohl lediglich noch über die Relegation zu realisieren sein wird, legten die Verantwortlichen im Winter mit satten neun Neuzugängen nach. Trotzdem ging das so wichtige Auftaktspiel und Rottalderby gegen den TuS Pfarrkirchen mit 0:2 verloren und der ASCK übernahm die rote Laterne des direkten Konkurrenten.
In Neufraunhofen ist man gerade deshalb gewarnt. „Simbach steht bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand und wird mit allen Mitteln versuchen zu punkten. Wir müssen am Samstag dagegenhalten und wollen dort unbedingt gewinnen“, so Endler, der noch ein paar Fragezeichen im Kader hat. Neben den Langzeitverletzten Manuel Eckl (Kreuzband), Kilian Bauer und Philipp Penker (Syndesmoseband) sowie Florian Schoene (Meniskus), steht auch bei Johannes Körbl (Sprunggelenk) noch nicht fest, ob er auflaufen kann. Im Hinspiel behielt des SV Neufraunhofen beim 6:0-Sieg klar die Oberhand.