Nullnummer zum Auftakt gegen Sallach

Neufraunhofens-Kapitän Thomas Huber machte beim Comeback nach seiner Verletzung ein starkes Spiel und hielt gegen Sallach seinen Kasten sauber. Foto: Brumbauer.

Der SV Neufraunhofen ist zum Auftakt ins Spieljahr 2026 nicht über eine torlose Nullnummer gegen den Tabellennachbarn SV Sallach hinausgekommen. Trotz intensiver Bemühungen sprang im Bezirksliga-Match am Samstag am Ende nur ein 0:0 hinaus, dass die Verantwortlichen nicht ganz zufriedenstellte.

„Letztendlich war es etwas enttäuschend. Wir haben schon gehofft, dass wir heute drei Punkte einfahren. Wir haben eigentlich ein sehr gutes Spiel gemacht, haben nur zwei Chancen zugelassen und hatten selber einige gute Chancen kreiert“, resümierte Trainer Christian Endler, dessen Team engagiert aber auch glücklos wirkte. „Wir haben sehr druckvoll agiert, hatten sehr viel Intensität in unserem Auftreten, aber beim letzten Pass waren wir ab und an etwas zu überhastet.“

Zu Beginn wirkte der Aufsteiger SV Sallach etwas aktiver, die beste Chance in der Anfangsphase gehörte aber Neufraunhofen. Johannes Körbl fand in der Mitte Johannes Aigner, der den Ball aber nicht an Ex-Bayernliga-Keeper Ludwig Räuschl vorbeibrachte. Körbl musste aufgrund einer Sprunggelenksverletzung nach gut 25 Minuten ausgetauscht werden, was die Statik des SVN-Spiels deutlich veränderte. Zum Ende der ersten Halbzeit waren die Gäste mehr am Drücker. Erst schoss Stürmer Korbinian Gschwendtner das Leder aus sieben Metern frei übers Tor, ehe Grafen-Keeper Thomas Huber gegen Michael Polz und Markus Biersack zwei starke Paraden auspackte und so das 0:0 in die Pause rettete.

In der zweiten Halbzeit zog sich Sallach mehr zurück und Neufraunhofen war die aktivere Mannschaft. Richtig zwingend wurde es aber selten. Thomas Niedermeier hatte die beste Chance, traf aber den Ball aus zehn Metern nicht richtig. Ansonsten wurde es nur noch nach Standards gefährlich. David Eichinger köpfte eine Ecke drüber. Der SVS war dagegen stets über Konter gefährlich, spielte diese aber zu unsauber aus. Die einzige große Chance entstand deshalb über einen Herreiner-Freistoß, der haarscharf am Winkel vorbeistrich.

„Das erste Punktespiel nach der Winterpause ist immer eine kleine Wundertüte, von dem her sind wir froh, dass wir zu Null gespielt haben, darauf können wir sicher aufbauen”, so Endler abschließend.

SVN: Huber, Eglhuber, Eichinger, Bitzer, Haas, Aigner, Tobias Brenninger, Körbl (28. Karl), Gerauer, Stefan Brenninger, Niedermeier (77. Rexhepi).
Schiedsrichter: Xaver Scheungrab (Vilshofen)
Zuschauer: 150

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