Neufraunhofen freut sich auf den Auftakt

SVN-Neuzugang Luca Mohr hinterließ in der Vorbereitung einen starken Eindruck und kann sich berechtigte Hoffnung auf einen Startelfeinsatz am Samstag machen. - Foto: Thomas Martner

Die Bezirksliga West startet nach der gewohnt kurzen Sommerpause am Wochenende in die neue Saison 2026/2027. Für den SV Neufraunhofen geht es nach der vierwöchigen Vorbereitung nun also endlich wieder um Punkte. Zum Start gastiert Aufsteiger TSV Neustadt/Donau am Samstag um 15:30 Uhr im Waldstadion.

„Die Vorbereitung war kurz und knackig. Jetzt freuen wir uns aber endlich wieder um etwas Zählbares zu kämpfen“, spricht Trainer Christian Endler die Gedanken seiner Kicker stellvertretend aus. Dabei blickt der 55-Jährige auf eine durchaus gelungene Vorbereitung zurück. Gegen drei Kreisligisten zeigte man eine sehr spielbestimmende Leistung und gewann einmal sogar 9:1. Aber auch bei den Niederlagen gegen Dorfen (1:2, BZL Obb) oder Wasserburg (0:3; Bayernliga) stimmte die Leistung der Grafen. „Wir haben sowohl offensiv gezeigt, wozu wir im Stande sind, waren aber auch gierig beim Verteidigen. Jetzt gilt es das Gezeigte ‚nur‘ noch auf den Platz zu bringen“, weiß Endler vom schwierigen Transfer von Vorbereitung auf Ligaalltag.

Zumal mit Aufsteiger TSV Neustadt/Donau ein sicherlich unangenehmer Aufsteiger nach Neufraunhofen kommt. Die Mannschaft von Florian Baumer blieb vor einem Jahr über die Relegation in der Kreisliga und verließ diese über denselben Modus in Richtung Bezirksliga. Dabei machte Trainer Baumer mit nahezu identischem Personal aus einem Fast-Absteiger einen Aufsteiger und hob das Team um Sturmtank Hasan Ibric erstmals seit den 80er-Jahren zurück auf Bezirksebene. Mit lediglich zwei Zu- und zwei Abgängen soll über die geringe Fluktuation und kontinuierlicher Entwicklung am Ende keine Relegation, sondern der Klassenerhalt im Bezirks-Oberhaus stehen.

Für den Auftakt in die englische Woche, in der Titelfavorit Ergolding (Mittwoch) sowie Topteam Kelheim (Samstag) folgen, hat der SVN die volle Kapelle zur Verfügung. Lediglich die Langzeitverletzten Tim Langmeier, Manuel Eckl, Roman Kratzer und Korbinian Egert können nicht mitwirken.

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