Herbstmeister zu Gast beim Tor-Spektakel-Team

Wirbelwind Dion Rexhepi hat sich beim SVN in der Startelf festgespielt und glänzte in Dingolfing mit der Vorlage zum 2:1-Siegtreffer. - Foto: Alfred Brumbauer

Die Hälfte der Saison in der Bezirksliga West ist vorbei und am Freitagabend startet der SV Neufraunhofen als frischgebackener Herbstmeister beim Aufsteiger TSV Neustadt/Donau in die Rückrunde. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

Im Vilstal freut man sich über die Tabellenführung und die Herbstmeisterschaft. Trotzdem wissen die Spieler und Verantwortlichen genau, dass es sich im engen Feld der Bezirksliga West lediglich um eine Momentaufnahme handelt. Trotz sieben Siegen am Stück rangieren die Grafen bei einem Spiel weniger, nur mit zwei bzw. drei Punkten Vorsprung vor dem FC Ergolding und der DJK-SV Adlkofen.

Beim Aufsteiger TSV Neustadt/Donau wartet gleich die nächste harte Nuss. Die Gelb-Schwarzen spielen eine solide Runde und sind mit 19 Punkten auf Platz neun absolut im Soll. Dabei stehen die Spiele des TSV in der aktuellen Saison für Spektakel mit vielen Toren. Über einen 5:0-Sieg, einem 5:5-Unentschieden und einer 8:2-Niederlage war alles dabei. Auch der SVN durfte das beim 4:3-Auftaktsieg miterleben. Neustadt drehte dabei einen zweimaligen Rückstand und kassierte dennoch in der Nachspielzeit noch zwei Treffer. Mit je 37 Treffern vorne wie hinten gehört das Team um Toptorschütze Mergim Dumani (16 Tore in 15 Spielen) zu den besten Offensiven, aber eben auch zu den löchrichsten Defensiven.

Aktuell hat die von Florian Baumer trainierte Mannschaft so etwas wie einen Lauf. Seit vier Spielen ist Neustadt ungeschlagen und besiegte vergangene Woche Mitfavorit FSV VfB Straubing zuhause mit 3:0. Auch deshalb ist die Mannschaft von Christian Endler gewarnt und wird wieder versuchen, die geballte Offensivpower in Neustadt auf den Platz zu bringen. Beim 2:1-Sieg in Dingolfing letzten Samstag gelang das den Grafen eben nicht so eindrucksvoll wie schon gesehen.

Personell rücken der zuletzt verhinderte Johannes Körbl und der angeschlagene Korbinian Egert (Rippe) wieder in den Kader. Manuel Eckl feierte nach seiner Kreuzbandverletzung zuletzt sein Comeback im Kreisklassen-Team und könnte ebenso dabei sein. Beim unter der Woche kranken Dion Rexhepi entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig.

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