Grafen mit verschmerzbarer Niederlage

Abwehrspieler Tobias Bitzer avancierte zum Ende zum Angreifer und hatte mehrfach den 1:1-Ausgleich auf dem Fuß. - Foto: Alfred Brumbauer

Der SV Neufraunhofen hat im vorletzten Match der Bezirksliga-Saison eine knappe 1:0-Niederlage beim FSV VfB Straubing einstecken müssen. Mit elf Spielern und zwei Unterstützern der dritten Mannschaft präsentierte sich die Endler-Truppe ordentlich und hätte beinahe einen Punkt entführt.

Ohne den privat verhinderten Thomas Niedermeier standen nur elf Kaderspieler zur Verfügung, da die zweite Mannschaft parallel in Tiefenbach den Klassenerhalt in der Kreisklasse eintütete. Die ersten Minuten gehörten dabei sogar dem SVN, der sorgenfrei Auftrat, aber in der 12.Minute einen ersten Rückschlag hinnehmen musste. Schiedsrichter Lukas Hartl zeigte bei einem weggespitzeltem Ball zur Verwunderung aller auf den Punkt, aber Grafen-Kapitän Thomas Huber entschärfte den Versuch von Felix Jobst. Drei Minuten später stimmte die Ordnung aber erneut nicht, sodass Simon Hack eine Maßflanke von Besmir Arifaj einköpfen konnte (15.). Zu allem Überfluss verletzte sich nach 22 Minuten Roman Kratzer, sodass Bastian Holzner aus der dritten Mannschaft zum Bezirksliga-Debüt kam. In der Folge kämpfte sich der SVN zwar besser in die Partie, Simon Hack und Besmir Arifaj hätten das Ergebnis aber schon in die Höhe schrauben können.

Im zweiten Durchgang zog sich Straubing nach einigen wilden Minuten mehr und mehr zurück, blieb aber bei Kontern gefährlich. Neufraunhofen erspielte sich durch Johannes Körbl und Tobias Bitzer bis zum Ende große Chancen, nutzte jedoch keine zum möglichen Ausgleich. Auf der anderen Seite parierte der bärenstarke Thomas Huber Versuche von Besmir Arifaj und Lorent Dobruna aus der Distanz, sowie Leon Polivka und Kaan Schaffrath aus wenigen Metern und hielt so sein Team mehrfach noch im Spiel. Auch als Michael Gerauer vom zaudernden Unparteiischen Hartl mit Zehn-Minuten und einer Gelb-Roten-Karte vom Feld gestellt wurde (82.) ließ sich der SVN nicht hängen. Tobias Bitzer hatte kurz vor dem Ende den Ausgleich auf dem Fuß, schoss aber in Alexander Kisters Arme.

„Bis auf ein paar Minuten, in den wir nicht bissig genug waren, haben wir abgeliefert. Lediglich die Belohnung mit dem Tor hat heute gefehlt“, so Endler, der mächtig stolz auf sein Team ist. „Was die Jungs in der personellen Lage abliefern ist Wahnsinn und verdient großen Respekt!“

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