Grafen haben in Adlkofen den längeren Atem

Die Grafen hatten in Adlkofen erneut ordentlich Grund zum Jubeln. Drei Treffer erzielte dabei Johannes Körbl und sorgte nahezu im Alleingang für den Auswärtssieg. - Foto: Alfred Brumbauer

Es war ein nervenaufreibendes Spiel der punkt- und torgleichen Drittplatzierten zwischen dem DJK-SV Adlkofen und dem SV Neufraunhofen. Die Grafen drehten dabei einen Rückstand und entführten durch eine famose Schlussviertelstunde mit einem 5:2 die Punkte beim Aufsteiger.

„Ein richtig schwieriges Spiel. Es ging ständig hin und her“, sagte der aufgeladene Grafen-Coach Christian Endler nach dem Spiel, bei dem ihm gerade der Spielverlauf in der ersten Halbzeit ärgerte. „Wir haben vorne Top-Chancen und fangen uns hinten eine Ecke. Da hat Adlkofen einfach Wumms“ Kilian Bauer verpasste nach 15 Minuten allein vor Torhüter Philipp Rauscher das 0:1 und auch Stefan Brenninger sowie Dion Rexhepi ließen die Führung liegen. Die Mannschaft von Daniel Treimer agierte vornehmlich mit dem langen Hafer und war vor allem bei Standards gefährlich. Kapitän Andreas Diewald nickte einen Eckball in der 29.Minute zum 1:0 ein.

Nach der Pause bekamen die 250 Zuschauer ordentlich etwas geboten. Nach zwei Minuten bediente Stefan Brenninger seinen Kollegen Johannes Körbl, der aus der Drehung zum 1:1 traf und nur fünf Minuten später legte die gleiche Kombination das 1:2 für den SVN nach. „Wir drehen die Partie, kassieren den Ausgleich und haben dann enormes Glück“, beschrieb Endler die wildeste Phase der Partie. Adlkofen gelang durch ein Eigentor nach scharfer Hereingabe das 2:2 (59.) und Andreas Wurmer hatte Minuten später beim selben Spielzug das sichere 3:2 auf dem Fuß. Neufraunhofen löste sich aus dem Würgegriff und bekam in der 75.Minute einen Strafstoß, über den sich die Geister schieden. „Ein strittiger Elfmeter. Ich habs nicht genau gesehen, ob’s einer war“, ist Endler ehrlich. Der gefoulte Daniel Dollmann verwandelte sicher und in der Folge konnten Körbl mit seinem dritten Tor (81.) und Hannes Karl (94.) das Ergebnis in die Höhe schrauben. „Am Ende wars verdient, auch weil wir uns die Chancen erspielt und diese genutzt haben.“

SVN: Huber, Eglhuber, Bauernschmid, Mohr, Aigner, Körbl, Rexhepi (46. Karl), Dollmann (88. Leon Landersdorfer), Gerauer, Stefan Brenninger (86. Julian Landersdorfer), Bauer.
Schiedsrichter: Stefan Krieger (Hainsbach)
Zuschauer: 250
Tore: 1:0 Andreas Diewald (29.), 1:1 Johannes Körbl (47.), 1:2 Johannes Körbl (52.), 2:2 Tobias Bauernschmid (59. Eigentor), 2:3 Daniel Dollmann (75. Foulelfmeter), 2:4 Johannes Körbl (81.), 2:5 Hannes Karl (90.+4)

Neueste Beiträge

SV Neufraunhofen
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.