Der SV Neufraunhofen hat eine wahre Achterbahnfahrt in der Bezirksliga West durchlebt. Nach dem der SVN aufgrund einer Niederlage beim Schlusslicht durch das Tal der Tränen ging, schoss man sich an Ostern den Frust von der Seele und fuhr gegen den FC Simbach sowie den ATSV Kelheim jeweils einen 3:0-Sieg ein. Am Sonntagnachmittag kommt nun mit dem SC Falkenberg ein unangenehmer Aufsteiger ins Waldstadion (Anstoß 16 Uhr).
Nach den beiden Siegen gegen den FC Simbach und beim ATSV Kelheim fiel bei den Grafen eine enorme Last von den Schultern. Da der auf dem Relegationsplatz rangierende FC Walkertshofen konstant punktet, war nach der Schlappe beim ASCK Simbach/Inn fast schon ein Dreier gegen Direktkonkurrent FC Simbach Pflicht. Dass dieses Spiel und auch das Auswärtsspiel bei Topteam Kelheim so eindrucksvoll gewonnen wurden, ließ die Vilstaler erst einmal durchschnaufen.
Dennoch steht am Sonntag das nächste unangenehme Heimspiel auf dem Programm. Der Aufsteiger SC Falkenberg gibt seine Visitenkarte im Waldstadion ab. Die Mannschaft von Christian Kagerer, der in der nächsten Saison in sein zehntes Trainerjahr in Falkenberg geht, rangiert nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz auf Platz zehn und braucht Punkte im Kampf um den direkten Klassenerhalt. Bereits im Hinspiel machte der SCF um die Torjäger Alexander Diem und Ahmad Almoustafa (8 Tore) dem SVN das Leben schwer. Durch einen Dreierpack von Vorstand Michael Gerauer konnten die Grafen beim 4:2-Sieg aber dennoch drei Punkte entführen.
Personell will sich die Lage bei den Grafen aber nicht so wirklich entspannen. Neben Manuel Eckl (Kreuzband), Florian Schoene (Meniskus), Kilian Bauer und Philipp Penker (beide Syndesmoseband) fällt auch Stefan Haas (Sprunggelenk) weiter aus. Bei Johannes Ainger, Dion Rexhepi und Thomas Niedermeier entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig, was die Möglichkeiten von Trainer Christian Endler gegen den im Umschaltspiel enorm aktiven SCF eindeutig beschränkt.
