Daniel Dollmann wird spielender Co-Trainer

Als spielender Co-Trainer soll Daniel Dollmann künftig auf dem Platz die Strippen beim SV Neufraunhofen ziehen. Vorstand Michael Gerauer (li.) und der Sportliche Leiter Claus Riedi (re.) freuen sich über den kurzfristigen Coup. - Foto: Verein.

Die Personalplanungen beim SV Neufraunhofen waren kurz vor dem Start eigentlich abgeschlossen. Nach den beiden Neuzugängen Tim Langmeier und Luca Mohr kommt aber nun noch ein echter Hochkaräter zu den Grafen: Daniel Dollmann wird spielender Co-Trainer beim SVN.

Dollmann spielte zuletzt für den Kreisligisten SV Ettenkofen, mit dem er in zwei packenden Relegationsspielen die erneute Qualifikation für die Kreisliga haarscharf verpasste. Durch seine Tätigkeit als Lehrer hat sich sein Lebensmittelpunkt in Richtung Vilstal verschoben und über Umwege kam der Kontakt mit dem SV Neufraunhofen zustande.

„Daniel ist ein Glücksfall für uns”, freut sich der Sportliche Leiter Claus Riedi. “Wir haben den Tipp bekommen, dass sich sein Lebensmittelpunkt in unsere Richtung verändern wird und anschließend ging es sehr schnell.” Dabei schließt der SVN mit dem ehemaligen Landesligakicker eine Position, die seit dem Abgang von Daniel “Timex” Treimer offen war. „Wir haben bereits seit längerer Zeit nach einem spielenden Co gefahndet, der menschlich zu uns passt und uns sportlich weiterhilft. Mit Daniel haben wir nun jemanden, der auf dieses Profil passt, gefunden.“

Für Dollmann hat in Neufraunhofen einfach das Gesamtpaket gepasst. „In erster Linie hatte der Wechsel persönliche Gründe. Ich kann nun Beruf, Privatleben und Fußball besser miteinander vereinen”, erklärt der 30-Jährige. “Auch wenn ich mich einem weinenden Auge auf die Zeit in Ettenkofen zurückblicke und den Jungs alles Gute wünsche, freue ich mich nun auf den nächsten Schritt“. Auch die Spielklasse und die künftige Zusammenarbeit mit SVN-Trainer Christian Endler überzeugten den Sportlehrer. „Mich reizt der Schritt in die Bezirksliga, wo ich auf viele alte Weggefährten und Freunde treffe. Zudem lerne ich bei meiner ersten Station als Spielertrainer von einem absoluten Fachmann.“

Den SVN kennt Dollmann von vergangenen Duellen und erinnert sich vor allem an eines. „Neufraunhofen ist als eingeschworener Haufen bekannt und ich hatte sofort das Gefühl, dass wir gut zusammenpassen. Ich hoffe, mich hier schnell integrieren zu können und ein Teil davon zu werden.“

Die Verpflichtung des ehemaligen Bad Abbachers und Langquaiders kommt für die Grafen genau zur richtigen Zeit. Kurz vor dem Start in die neue Saison müssen die Grafen nämlich auch einen Abgang verzeichnen. Maximilian Hänle hat sich aus beruflichen Gründen abgemeldet und steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung.

Neueste Beiträge