Mitte Oktober steht traditionell der letzte Hinrundenspieltag der Bezirksliga West an. Dabei reist der Tabellenführer SV Neufraunhofen am Samstag bereits um 12:15 Uhr zum FC Dingolfing II und möchte dem Neuling nicht nur das Kirta-Volksfest vermiesen, sondern auch die Herbstmeisterschaft eintüten.
Beinahe wäre dem SV Neufraunhofen am vergangenen Samstag das erste Unentschieden „passiert“. Bis zur 80. Minute lagen die Vilstaler mit 0:1 gegen den FSV Landau/Isar hinten und drehten durch Tore der Brenninger-Brüder schlussendlich sogar noch die Partie. Dabei hatten es die Landauer dem Tabellenführer extrem schwer gemacht und nahezu nichts zugelassen.
Am kommenden Samstag wartet auf die Grafen die nächste knifflige Aufgabe. Nach fast zehn Jahren duelliert sich der SVN wieder mit einer Zweitvertretung und gastiert beim FC Dingolfing II. Der Aufsteiger, der seit 2025 von Markus Heiß trainiert wird, rangiert auf dem Abstiegsrelegationsrang, hat aber lediglich zwei Punkte Rückstand aufs dichte Feld direkt vor der Abstiegszone. Die Landesliga-Reserve brilliert in der laufenden Saison nahezu ausschließlich im heimischen Isar-Wald-Stadion. 13 der 15 Punkte fuhren die Dingolfinger Youngster zuhause ein und schlugen dort etablierte Teams wie Kelheim oder Schierling deutlich. Aufpassen muss Neufraunhofen vor allem auf Tobias Kurz (11 Spiele, 7 Vorlagen) und Matthias Schratzenstaller (5 Spiele, 4 Vorlagen), die jeweils schon sechs Tore erzielten.
Das Team von Christian Endler wird mit ordentlich Respekt nach Dingolfing reisen, aber hat dennoch mit einer breiten Brust den siebten Erfolg in Serie im Blick. Damit würde man dem FCD nicht nur das heimische Kirta-Volksfest vermiesen, sondern könnte sich selbst mit dem Herbstmeistertitel belohnen. Personell wird der verhinderte Johannes Körbl fehlen. Dafür steht nun erstmals Neuzugang Tim Langmeier im Kader.