SV Neufraunhofen

Wichtiger Sieg für SVN-Damen gegen Freyung

Im letzten und wichtigsten Spiel der Vorrunde gelang der Damenmannschaft des SV Neufraunhofen gegen den TV Freyung ein 3:0-Sieg. Somit verkürzt die Mannschaft den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen auf zwei Punkte. Aufgrund eines grippalen Infekts von Torhüterin Maria Hübl mussten die Trainer Michael Schramm und Christian Heilmeier kurz vor dem Spiel auf Feldspielerin Kathi Neudecker zurückgreifen, die eigentlich noch in Babypause ist.

Hochmotiviert startete der SVN in die Partie. Gleich in der ersten Minute hatte Sina Tomandl eine gute Möglichkeit, scheiterte aber an der Torhüterin der Gäste. Kurz darauf konnte ein hoher Ball in den Strafraum von Leni Kieblspeck nicht verwertet werden, der zweite Ball landete aber bei Elli Heilmeier, die nur noch einzuschieben brauchte (3.). In den folgenden Minuten erspielte sich die Heimelf ein ums andere Mal gute Torchancen heraus und drängte Freyung komplett in die eigene Hälfte. So verpasste Tomandl einen Querpass von Heilmeier nur fünf Meter vor dem Tor knapp (9.), Spielführerin Kathi Elbauer brachte aus aussichtsreicher Position nicht genug Druck hinter den Ball (12.) und ein Freistoß von Kieblspeck streifte die Latte (20.). In der 31. Minute wurde Tomandl im Sechzehner von der Gäste-Torfrau von den Füßen geholt – den fälligen Elfmeter verwandelte Nici Neudecker souverän zur verdienten 2:0-Führung. Kurz vor der Pause hatte Kieblspeck mit einem sehenswerten Freistoß sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, die Kugel flog aber ans Kreuzeck-Gestänge.

Nach der Halbzeit wurde die Partie etwas zerfahrener. Neufraunhofen ging nicht mehr konsequent in die Zweikämpfe und war beim Passpiel unkonzentriert. Freyung kam dadurch etwas besser ins Spiel, aber aufgrund guter Abwehrarbeit des SVN nicht zu zwingenden Torraumszenen. Anders sah es auf der Gegenseite aus, doch die guten Möglichkeiten von Tomandl (52.) und Neudecker nach Vorarbeit von Laura Lang (64.) wurden von der Freyunger Keeperin toll pariert. In der 73. Minute war sie beim Schuss von Kieblspeck aber machtlos, die zentral stehend zum Abschluss kam und ins linke Eck zum 3:0 vollstreckte. Eine Großchance hatte zehn Minuten vor Schluss noch die eingewechselte Alisa Bäumler, die nach einem Alleingang zunächst an der Torfrau scheiterte und den Nachschuss noch knapp neben das Tor setzte. „Die Mannschaft war hochmotiviert und wusste über weite Strecken des Spiels zu überzeugen“, resümierte Coach Heilmeier nach dem Spiel. „Man merkt den Mädels an, dass sie als Team langsam zur gewohnten Stärke zurück finden. In der Rückrunde wollen wir die Liga von hinten aufrollen.“

Autorin: Elisabeth Heilmeier

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