SV Neufraunhofen

SVN-Damen unterliegen Kirchberg i.W. nach langem Kampf

Die Damenmannschaft des SV Neufraunhofen verlor am vergangenen Wochenende gegen den Spitzenreiter SV Kirchberg i.W. zu Hause mit 1:3. Der Favorit ging auch gleich mit viel Tempo ins Spiel. So ließen die ersten Chancen nicht lange auf sich warten, als Giulia König und kurz darauf auch Luisa Landersdorfer nach Ecken noch auf der Linie klären konnten. Neufraunhofen brauchte etwas Zeit um ins Spiel zu finden. In der 17. Minute hatte Chrissi Brandhuber die erste gute Möglichkeit, als sie nach einem Kombinationsspiel im Mittelfeld mit Leni Kieblspeck und Sophie Barnerssoi ihren Abschluss knapp neben den Pfosten setzte. Kurz darauf fand eine gut hereingebrachte Flanke von Fiona Rinklake im Strafraum keinen Abnehmer. Nach einem Abstoß brachte die Heimelf den Ball nicht aus der eigenen Hälfte heraus, eine Hereingabe von rechts verwandelte die kirchberger Stürmerin dann per Kopf zur 0:1 Führung (28. Minute). Nur zwei Minuten später fiel das 0:2 nach einem Angriff über die Mitte. Der SVN zeigte sich beeindruckt, hatte wieder mehr Probleme im Spielaufbau und kam nicht mehr zu nennenswerten Abschlüssen.

Nach der Pause kam die Mannschaft motiviert aus der Kabine und hatte in der 47. Minute gleich eine Großchance durch Sina Tomandl, die eine Flanke direkt nahm aber keinen Druck hinter den Ball brachte. So war ihr Schuss leichte Beute für die Torfrau des SVK. Der gute Start wurde aber gleich darauf belohnt: Kieblspeck spielte einen hohen Ball auf Nici Neudecker, die gegen die herauseilende Keeperin überlegt zum 1:2 Anschlusstreffer verwandelte. Neufraunhofen gewann jetzt wieder mehr Zweikämpfe und auch defensiv stand die Mannschaft gut. Nur nach vorne taten sie sich weiterhin schwer. Ein guter Freistoß von Kieblspeck aus 30m setzte nochmal ein Ausrufezeichen (77. Minute), im Gegenzug machte Kirchberg mit dem 1:3 Siegtreffer dann aber doch den Deckel drauf. „10 Minuten Offensiv-Fußball gegen so einen Gegner haben heute nicht gereicht“, resümierte SVN-Trainer Michael Schramm. „Wir waren in vielen Situationen einen Schritt zu langsam und müssen uns im Sturm unbedingt verbessern, damit wir gefährlicher werden. Wir haben uns heute viel vorgenommen, sind aber sehr angeschlagen ins Spiel gegangen. Es waren heute einfach nicht alle bei 100 Prozent.“

Autorin: Elisabeth Heilmeier

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