SV Neufraunhofen

Spielführerin Katharina Elbauer hielt mit ihrem Team zum vierten Mal in Folge die Null. – Foto: Tobias Schwarz

SVN-Damen trotzen Favorit Alburg einen Punkt ab

Einen wichtiges 0:0-Unentschieden im Kampf um den Klassenerhalt erkämpfte sich die Damenmannschaft des SV Neufraunhofen in der Bezirksoberliga Niederbayern am vergangenen Wochenende im heimischen Waldstadion gegen den FC Alburg. Der SVN ist somit bereits im vierten Spiel ohne Gegentor und holte dabei insgesamt zehn Punkte.

In der Anfangsphase des Spiels war die Heimelf körperlich präsent und stand gut, tat sich aber aufgrund unnötiger Ballverluste schwer aus der eigenen Hälfte heraus zu spielen. Alburg kam über die Außen gut in die gegnerische Hälfte und hielt das Pressing hoch. Eine gute Chance für den SVN hatte Leni Kieblspeck, als sie nach einen Einwurf eine Gegenspielerin stehen ließ und zum Schuss kam, sie verfehlte das Tor aber knapp (12. Spielminute). Bei einer weiteren Tormöglichkeit traf Kieblspeck nur die Latte (25. Spielminute). Auf der Gegenseite führte ein zu zentral geschlagener SVN-Freistoß zum Ballverlust und leitete eine dicke Chance für Alburg ein. Diese konnte Torhüterin Maria Hübl aber glänzend parieren (27. Spielminute). Kurz vor der Halbzeit hatte der FCA nochmal die Führung auf dem Fuß. Dabei wurde der Ball mehrmals durch die Hintermannschaft des SVN geblockt, den dritten Torschuss hielt Hübl am Ende sicher.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend ruppiger und war geprägt von harten Zweikämpfen auf beiden Seiten. Alburg konterte weiter über die schnellen Außenspielerinnen, kam aber nicht effektiv zum Abschluss. Kieblspeck sorgte in der 85. Minute nochmal für eine gute Tormöglichkeit, als sie sich über rechts durchsetzte, den Ball aber am langen Pfosten vorbeischob. Die Gäste warfen in den Schlussminuten nochmal alles nach vorne, die Abschlüsse gingen aber über das Tor. In der Nachspielzeit sah Kieblspeck nach einem Foul noch die gelb-rote Karte, die für den Spielverlauf aber keine Bedeutung mehr hatte. SVN-Trainer Michael Schramm meinte nach dem Spiel: „Die Zuschauer haben ein hartes Spiel gesehen, die Teams haben sich nichts geschenkt. Für uns war es am Ende ein glückliches, aber kämpferisch verdientes 0:0.“

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