SV Neufraunhofen

Großer Jubel nach dem befreienden Derbysieg gegen Vilslern. – Foto: Anton Maier

SVN-Damen mit wichtigem Derbysieg im Abstiegskrimi

Die nächsten drei Punkte im Abstiegskampf der Bezirksoberliga Niederbayern sicherte sich die Damenmannschaft des SV Neufraunhofen am vergangenen Sonntag. Beim Derby gegen den TSV Vilslern gewann das Team mit 0:1 (0:1). Das ist bereits der dritte zu Null-Sieg in Folge, mit dem sich der SVN jetzt auf Tabellenplatz 7 verbessern konnte. Aufgrund mehrerer fehlender und angeschlagener Spielerinnen mussten die Trainer Michael Schramm und Christian Heilmeier Rotationen in der Startelf vornehmen.

Neufraunhofen spielte in den ersten Minuten gut nach vorne, Vilslern kam aber schnell besser ins Spiel. Insgesamt war das Kellerduell aber geprägt von Fehlpässen und wenigen Highlights. In der 23. Minute kam Chrissi Brandhuber nach einer Ecke zum Abschluss, schoss aber über die Querlatte. Das Tor des Tages fiel in der 35. Spielminute. Kathi Neudecker schnappte sich einen zu kurzen Rückpass auf TSV-Keeperin Sabrina Perseis, die mit einer reaktionsschnellen Fußabwehr zunächst klären konnte. Der Ball kam zu Leni Kieblspeck, die aus 16 Metern ins leere Tor traf. Die Heimelf hatte in der Folge gute Szenen durch gefährliche Querpässe in den Strafraum, kam aber nicht zwingend zum Abschluss.

Nach der Halbzeit kam der SVN, denen das intensive Spiel gegen den FC Ergolding drei Tage zuvor noch in den Knochen steckte, müde und platt aus der Kabine. Die einzigen guten Möglichkeiten der zweiten Hälfte ergaben sich in der 68. Spielminute, als Elli Heilmeier im Fünfmeterraum quer auf Sina Tomandl ablegte. Sie wurde aber noch rechtzeitig abgedrängt. Eine darauf folgende Flanke von Nici Neudecker auf den zweiten Pfosten verpasste Heilmeier nochmal knapp. Ansonsten drückte Vilslern vor allem in der Schlussphase auf den Ausgleich, und kam immer wieder zu Abschlüssen aus der zweiten Reihe. SVN-Torhüterin Maria Hübl hielt aber wiederholt souverän.

SVN-Trainer Schramm: „Das Spiel heute hatte keinen Derbycharakter. Uns selbst hat der Schlüssel zum Kombinationsspiel gefehlt. Ein Danke geht an den Schiedsrichter, der die faire Partie gut geleitet hat.“ Insgesamt war das Kellerduell aber geprägt von Fehlpässen und wenigen Highlights.

Autorin: Elisabeth Heilmeier

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