SV Neufraunhofen

Angreiferin Alisa Bäumler gelang zwar kein Treffer, dennoch konnte sie den 2:0-Erfolg mit ihrem Team feiern. – Foto: Peter Solek

SVN-Damen holen Derbysieg im ersten Heimspiel

Unnötig spannend haben es die Damen des SV Neufraunhofen am vergangenen Wochenende beim 2:0 (0:0)-Heimsieg gegen den FC Ergolding gemacht. Von Anfang an machte der SVN Druck auf das gegnerische Tor. Die erste Großchance hatte Alisa Bäumler in der fünften Spielminute. Nach einem Pass von Elli Heilmeier schob sie den Ball aus 18 Metern unglücklich am leeren Tor vorbei.  Ähnlich erging es Kathi Neudecker (25. Spielminute). Die zweikampfstarke Leni Schediwy scheiterte ebenfalls mehrmals. Entweder konnte die Ergoldinger Keeperin parieren (6./ 32. Spielminute), oder es fehlte das letzte Quäntchen Glück im Abschluss (27. Spielminute). Auch nach einem Alleingang von Heilmeier landete der Ball in den Armen der Torhüterin (33. Spielminute).  Ergolding hatte in der ersten Hälfte nur wenige, dafür aber gute Chancen den Führungstreffer zu erzielen. Nach Ballverlust im Mittelfeld kam Elena Schreier zum Abschluss, traf aber am Ende nur die Latte (14. Spielminute). Kurz vor dem Pausenpfiff kam Marlene Ulrich nach einem Querpass an den Ball, schoss aus sieben Metern aber links neben das Tor. Auf der Gegenseite köpfte Chrissi Brandhuber nach einer Ecke nochmals knapp am FCE-Kasten vorbei.

Nach der Pause ging Neufraunhofen eher verhalten ins Spiel, war nicht mehr so konsequent in den Zweikämpfen und ließ Ergolding mehr Räume. So konnten die Gäste zeitweise gut nach vorne spielen, scheiterten aber an der bärenstarken Abwehr der Heimelf, die kaum Abschlüsse zuließ. Einen Freistoß aus 20 Metern konnte SVN-Keeperin Maria Hübl glänzend parieren und hielt Neufraunhofen so im Spiel (70. Spielminute). Die erste gute Chance für den SVN hatte wieder Brandhuber nach einer Ecke, diesmal ging ihr Abschluss an die Oberkante der Latte und ins Toraus (60. Spielminute). In der 75. Spielminute gab Kathi Unterreithmaier nach einjähriger Verletzungspause ihr Comeback. Das erlösende 1:0 fiel in der 84. Spielminute. Schediwy trat einen Freistoß aus 20 Metern gekonnt unter die Latte, hier sah die ansonsten gute Gäste-Torfrau schlecht aus. Nur vier Minuten später passte Schediwy aus zentraler Position quer auf die zuvor eingewechselte Nina Wagner, die im Alleingang zum 2:0 Endstand traf. Co-Trainer Christian Heilmeier war nach dem Spiel sichtlich erleichtert. „Eigentlich heißt es ja so schön, wenn du die Dinger vorne nicht machst, bekommst du sie irgendwann hinten rein. Wir haben heute zum Glück das Gegenteil bewiesen, bis zum Schluss an uns geglaubt und am Ende aufgrund der Mehrzahl an Chancen auch verdient gewonnen.“

Scroll to Top