SV Neufraunhofen

Tobias Brenninger (mitte) leitete die Aufholjagt gegen Walburgskirchen mit einem Traumtor ein, möchte in Abensberg aber ungern hinterherlaufen. – Foto: Alfred Brumbauer

Neufraunhofen will Spirit nach Abensberg mitnehmen

SVN peilt Dreier in Abensberg an - Personalsituation spitzt sich zu

Für die Vilstaler steht am zehnten Spieltag der Bezirksliga West eine schwierige Auswärtsaufgabe an. Beim TSV Abensberg muss die Elf von Alexander Auhagen am Sonntag um 14:30 Uhr wieder alles in die Waagschale werfen. Gespielt wird im „Alten Stadion“ in Abensberg.

„In dieser Liga hast du jede Woche einen starken Gegner und am Sonntag wartet mit Abensberg mit Torsten Holm ein richtiger Trainerfuchs und eine Mannschaft mit richtig guten Spielern“, ist sich Co-Spielertrainer Daniel Treimer der Auswärtsaufgabe bewusst, weiß aber auch um die Qualitäten seines Teams: „Wir müssen definitiv wieder eine Schippe drauf legen, um in Abensberg zu bestehen. Wenn wir das aber schaffen, dann wird es für jeden Gegner schwer.“

Zuletzt erwischte der SVN gegen den starken Mitaufsteiger Walburgskirchen erstmals einen schlechten Start, konnte mit einer Energieleistung und ein wenig Glück aber in den Schlussminuten noch ein 0:2 ausgleichen. Beim TSV Abensberg läuft es nach einem guten Start seit einigen Wochen nicht mehr. Aus den letzten fünf Spielen holte man nur einen Sieg gegen Altdorf und fing sich satte vier Niederlagen ein, wobei vor allem die Derbypleiten gegen Kelheim und Langquaid schmerzen.

„Neufraunhofen steht nach einem Drittel der Saison verdient oben“, hat TSV-Co-Spielertrainer Tobias Treitinger lobende Worte für den kommenden Gegner übrig und übt sich gleichzeitig in Understatement: „Mal schauen, was für uns rausspringt, vor allem weil uns zusätzlich bewusst ist, dass das erste Spiel nach dem Gillamoos-Volksfest nie einfach für uns ist.“

Personell musste der SV Neufraunhofen den Last-Minute-Punkt aus dem letzten Spiel teuer bezahlen. Bei Johannes Aigner ist die alte Verletzung wieder aufgebrochen und Jakob Forster musste nach einem Bruch am Arm operiert werden. Beide stehen wie die Langzeitverletzten bis auf weiteres nicht zur Verfügung. Positiv dagegen, dass Johannes Manhart nach seinem Urlaub in den Kader zurückkehrt.

Kader: Huber, Brenninger Stefan, Brenninger Tobias, Dachs, Eglhuber Nico, Franke, Gerauer, Koller, Kratzer Roman, Manhart, Rückauf, Schediwy, Schoene, Treimer.

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