SV Neufraunhofen

Josef Aigner will mit der SVN-Abwehr weiter ordentlich verteidigen und gegen Aigslbach punkten. – Foto: Alfred Brumbauer

Landesligaabsteiger Aiglsbach gastiert im Waldstadion

SVN-Neuzugang Tobias Schediwy steht nicht zur Verfügung

Ein schwerer Brocken wartet am Sonntagnachmittag auf den SV Neufraunhofen. Am vierten Spieltag der Bezirksliga West gibt Absteiger TV Aiglsbach um 16 Uhr seine Visitenkarte im Waldstadion Neufraunhofen ab.

Würde man das Spiel nach der Tabelle bewerten, sollte der heimische SVN der Favorit in diesem Spiel sein. Im Lager des Aufsteigers weiß man die Situation aber richtig einzuschätzen: „Wir sind mit zwei Siegen aus drei Spielen als Aufsteiger ordentlich gestartet und haben gesehen, dass wir in der Liga mitspielen können. Am Sonntag ist aber natürlich trotzdem der Absteiger Aiglsbach Favorit“, so Neufraunhofens Trainer Alexander Auhagen, der das Spiel aber keinesfalls abschenken möchte. „Wir wollen wie bisher als Aufsteiger frech aufspielen und auch am Sonntag zuhause punkten.“

Der TV Aiglsbach kann dagegen noch nicht wirklich zufrieden sein mit der bisherigen Spielzeit. Nachdem die Relegation gegen Dingolfing verloren wurde, tippte fast die gesamte Liga auf den übermächtigen Titelfavoriten Aiglsbach. So richtig angekommen in der Bezirksliga ist der TVA aber noch nicht. Nach der Auftaktniederlage im Derby gegen Langquaid folgte ein torloses Remis in Altdorf und am Sonntag der erste knappe Sieg über den ATSV Kelheim.
Überlegen waren die Holledauer dabei fast in jedem Spiel, konnten aber ihre Chancenflut nicht nutzen. Auch weil sich der gefürchtete Torjäger Manfred Gröber in Langquaid einen Muskelfaserriss zuzog und nun seinem Team offensichtlich als eiskalter Vollstrecker fehlt.

Ob mit oder ohne Gröber, der SVN wird sich am Sonntag vor den Aiglsbachern in Acht nehmen. Personell schmerzt bei den Vilstalern dabei die Abwesenheit von Neuzugang Tobias Schediwy, der im Abwehrzentrum seinen Platz gefunden hat, aber nun in den Flitterwochen weilt. Ansonsten schwebt nur über den Einsätzen von Co-Spielertrainer Daniel Treimer (muskulär) und Jakob Forster (krank) ein Fragezeichen.

Kader: Huber, Aigner Johannes, Aigner Josef, Bauernschmid, Brenninger Stefan, Brenninger Tobias, Dachs, Forster, Gerauer, Koller, Kratzer Roman, Kurz, Manhart, Schmid, Schoene, Treimer.
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