SV Neufraunhofen

Damen unterliegen Deggendorf mit 2:1

Eine schmerzhafte 2:1 Niederlage musste die Damenmannschaft des SV Neufraunhofen am vergangenen Spieltag in Deggendorf hinnehmen und bleibt somit weiterhin im Tabellenkeller.

Die erste Chance des Spiels verzeichneten die Gastgeber in der zweiten Minute, Maria Hübl im SVN Tor konnte aber sicher halten. Kurz darauf war sie bei einem stark getretenen Freistoß von halb links aber machtlos (8.Minute). Von diesem Moment an war allerdings Neufraunhofen die spielbestimmendere Mannschaft, Deggendorf hatte in der ersten Hälfte keine zwingende Torchance mehr und wirkte überrascht von der Offensivstärke der Gäste. Immer wieder spielten sich der SVN mit guten Passstafetten über Kathi Elbauer und Sophie Barnerssoi durchs Mittelfeld und bedienten ihre Vorderleute Leni Kieblspeck und Nici Neudecker, die wiederum legten ab auf die schnellen Außenspieler Luisa Landersdorfer und Elli Heilmeier. Doch die unzähligen Angriffe führten nicht zum Torerfolg: entweder hielt die Torfrau (21.), der Schiedsrichter sah ein Abseits (25.), der Pfosten rettete (29.) oder der Ball ging nur Zentimeter am Kasten vorbei (38.).

Auch in die zweite Hälfte startete Neufraunhofen motiviert und mit vielen guten Pässen in die freien Räume. Einen solchen Angriff über Elli Heilmeier konnte Deggendorf nur noch mit einem Foul im Strafraum unterbinden. Den Elfmeter verwandelte Neudecker sicher zum 1:1 Ausgleich (54.). Eine Großchance für Neufraunhofen ergab sich, als die Deggendorfer Torfrau den Ball direkt Kieblspeck vor die Füße warf. Ihr Pass fand Fiona Rinklake, die freistehend vor dem Tor die Kugel über die Latte lenkte (60.). Auf der Gegenseite brachte die SVN-Abwehr den Ball nach einem Konter nicht entscheidend aus der eigenen Hälfte, der zweite Ball landete bei einer Gegenspielerin, die aus 30 Metern abzog und zum 2:1 für Deggendorf traf (64.). Neufraunhofen spielte trotz des Rückstandes gut weiter und drängte zumindest auf ein Unentschieden: Rinklake traf nach gutem Alleingang nur den Pfosten (65.), einen Querpass von Heilmeier konnte die eingewechselte Sina Tomandl nicht verwerten (80.) und ein Schuss von Neudecker wurde gut pariert (86.). Hübl hielt den SVN nach einer tollen Parade weiter im Spiel, das Team von Trainer Michael Schramm war am Ende trotzdem geschlagen. Dieser meinte zusammenfassend: „Die Mannschaft hätte zu einhundert Prozent einen Sieg verdient gehabt. Alles hat gestimmt, die Einstellung, der Mut, die Lust geilen Fußball zu spielen. Das Glück ist noch nicht auf unserer Seite, wird aber bestimmt kommen. Wenn die Mädels weiter so arbeiten wie in den letzten Wochen, werden wir unsere Tore machen.“

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