"Will es nochmal wissen" - Treimer nach Neufraunhofen

In der Vita von Danel Treimer stehen etliche Landesliga-Jahre beim FC Ergolding und bei der SpVgg Landshut. Vor zweieinhalb Jahren hat der Mittelfeld-Allrounder den Spielertrainerposten beim TSV Rapid Vilsheim angetreten, mit dem er in seiner Premieren-Spielzeit sofort den Sprung in die Kreisklasse schaffte. Auch dort mischt Rapid mittlerweile ganz vorne mit und darf sich als Tabellendritter der Kreisklasse Landshut sogar noch Aufstiegshoffnungen machen. Dennoch wird der 30-Jährige seinen Heimatverein im Sommer verlassen und beim SV Neufraunhofen eine neue Herausforderung in Angriff nehmen.

"Ich will es nochmal wissen, auch wenn Neufraunhofen derzeit nur Tabellenvorletzter der Bezirksliga West ist und daher in akuter Abstiegsgefahr steckt. Der Verein hat aber in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen und in der Mannschaft steckt genug Potenzial, um in der Liga zu bleiben. In der Herbstrunde hatte das Team sehr viel Pech mit Verletzungen" , berichtet Treimer, der aber weiß, dass es für die Hampe-Truppe auch eine Etage nach unten gehen kann: "Eine Garantie für den Klassenerhalt gibt es nicht. Wenn es wirklich in die Kreisliga gehen sollte, müssen wir halt gleich wieder einen Angriff Richtung Bezirksliga starten." Daniel Treimer wird beim SV Neufraunhofen ins Trainerteam integriert werden. "Wie die genaue Aufgabenverteilung aussehen wird, entscheidet sich erst noch. Ich freue mich auf alle Fälle auf die Herausforderung beim SVN und für mich ist es schon eine Art nächster Schritt in meiner Trainerkarriere" , lässt Treimer wissen.

Bevor das Kapitel Neufraunhofen anbricht, hat der ehrgeizige Übungsleiter mit dem TSV Rapid Vilsheim noch einiges vor. "Vilsheim ist ein überragender Verein, der für mich eine Herzenssache sein wird. Als ich vor zweieinhalb Jahren zum TSV kam, wollten wir schnellstmöglich aus der A-Klasse, was uns auf Anhieb gelungen ist. Dass wir nun in der Kreisklasse um den Aufstieg mitspielen, war allerdings nicht zu erwarten und spricht für den tollen Charakter der Mannschaft" , schwärmt der 30-Jährige. Die Akteuere um Spielführer Josef Niedermeier sind zwar sechs Punkte hinter Spitzenreiter TSV Tiefenbach zurück, der Abstand zum Rangzweiten DJK-SV Adlkofen beträgt jedoch nur zwei Zähler. "Vom Titel redet bei uns niemand, aber um die Vizemeisterschaft möchten wir schon noch bis zum Schluss mitspielen. Wenn wir am Ende wirklich Zweiter werden würden und dann Relegationsspiele zur Kreisliga hätten, wäre das ein richtig geiler Abschied für mich" , sagt Treimer, der sogar in der kommenden Spielzeit mit seinem Noch-Klub auf seinen künftigen Verein treffen könnte. "Die Konstellation ist möglich und wäre natürlich schon etwas kurios. Aber damit beschäftige ich mich im Moment überhaupt nicht. Nach der Winterpause kann noch sehr viel passieren" ; weiß Daniel Treimer.