SVN über­zeugt im ers­ten Test und ge­winnt 3:0

Zwei­te ver­liert trotz Chan­cen­wu­cher in Vils­lern

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Nach gut und gerne acht Monaten durften sich die Spieler des SV Neufraunhofen endlich wieder das Trikot überstreifen und ein Fußballspiel absolvieren. Dabei ging es für die erste Mannschaft am Sonntag zum ebenfalls aus der Bezirksliga (Obb. Ost) abgestiegenen VfL Waldkraiburg. Die Zweite war bereits am Samstag beim Kreisklassisten TSV Vilslern zu Gast.

VfL Waldkraiburg – SV Neufraunhofen 0:3 (0:1)

Der SVN startete dominant ins Spiel und versuchte über viel Ballbesitz das Spiel zu kontrollieren. Die erste Chance hatte aber die Heimelf. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel war Henry Oguti durchgebrochen; Keeper Thomas Huber hatte aber aufgepasst und pflückte ihm den Ball vom Fuß. Bis zur Trinkpause in der 25.Minute waren die Schwarz-Weißen um Spielkontrolle bemüht, kamen gegen robuste Waldkraiburger aber nicht wirklich zum Zug. Direkt im Anschluss gelang dem SVN aber mit dem ersten Schuss auch das erste Tor. Debütant Leon Landersdorfer fasste sich aus 20 Metern ein Herz und schoss sein Farben in Front (30.). Kurze Zeit später hätte Stefan Brenninger beinahe auf 2:0 gestellt, aber seinen Linksschuss parierte Keeper Andreas Oglesby stark. Auf der Gegenseite hatte der VfL noch zwei Möglichkeiten vor der Pause. Nach einem Luftloch der SVN-Abwehr scheiterte erneut Oguti an Huber, ehe Berat Uzun mit einem direkten Freistoß ebenfalls am Neufraunhofner Keeper scheiterte und der Nachschuss im Verbund geklärt werden konnte.

Nach der Halbzeit versuchte das Team von Neutrainer Alexander Auhagen weiter spielerische Lösungen zu finden, wurde nun aber von der Waldkraiburger Offensive massiv unter Druck gesetzt. In die Drangphase der Hausherren gelang den Gästen dann aber das 2:0. Roman Kratzer flankte aus dem Halbfeld zum einlaufenden Michael Gerauer, der vor Keeper Marko Komes an den Ball kam und nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste (52.). Anschließend drückten die Hausherren nochmal auf den Anschlusstreffer, aber der bemühte Berat Uzun scheiterte sowohl mit einem Abschluss aus 13 Metern am gut aufgelegten Torhüter Huber, als auch im 1-gegen-1 wenige Minuten später. Auch für die dominant auftretenden SVN-Kicker gab es noch die ein oder andere Chance. Erst scheiterte Julian Landersdorfer noch frei vor dem Tor, weil er den Ball nicht richtig traf. Dann gelang Stefan Brenninger in der 88.Minute der Schlusspunkt, als er von Michael Gerauer in Szene gesetzt wurde und zum 3:0-Endstand einnetzen konnte.
Nach dem erfolgreichen ersten Testspiel geht es für den SVN bereits am Mittwoch (19 Uhr) beim Bezirksliga-Titelaspiranten FC Dingolfing weiter.

Aufstellung: Huber – Josef Aigner (46., R.Kratzer), C.Kratzer (46., Gschaider), Rückauf, Dachs – Koller, Treimer – S.Brenninger (29., Bauernschmid), Gerauer, L.Landersdorfer – J.Landersdorfer. Trainer: Alexander Auhagen

 

TSV Vilslern – SV Neufraunhofen II 1:0 (1:0)

Die zweite Mannschaft startete ebenfalls unter Neu-Coach Horst Winterer ordentlich in die Partie, überließ in der Anfangsphase dem Kreisklassisten TSV Vilslern um Sturmtank Stefan Braun das Spiel. Der erste Durchgang kam eigentlich ohne echte Torchance durch, ehe Hans Sieve einen durchgebrochenen Vilslerner im Strafraum von den Beinen holte. Den anschließenden Strafstoß versenkte Braun sicher (17.).

Der zweite Durchgang war noch nicht alt, als TSV-Keeper Andre Lentner liegen blieb und schlussendlich mit Rettungshelfern ins Krankenhaus transportiert werden musste. Der SVN wünscht auf diesem Weg gute Besserung!
Zurück im Spiel machte sich der SVN II jetzt seine konditionellen Vorteile zum Trumpf und drückte auf den Ausgleich. Der starke Eglhuber-Angriff um Simon und Nico Eglhuber hatte beste Chancen, belohnte sich aber trotz einiger Hochkaräter an diesem Nachmittag nicht. Zu allem Überfluß verweigerte Schiedsrichter Antonius Posselt einem regulären Treffer von Stefan Huber aufgrund eines Handspiels die Anerkennung. Beinahe wäre das Spiel am Ende noch 2:0 ausgegangen. Ein sehenswerter Schuss aus der zweiten Reihe klatschte noch an die Latte des SVN-Gehäuses.

Aufstellung: Schmid – B.Aigner (70., K.Eglhuber), D.Eglhuber, Kammerbauer, Sieve (75., Lechner) – Johannes Aigner, Schwaiger (46., S.Huber) – N.Eglhuber, Egert (46., M.Huber), Kurz (75., Franke) – S.Eglhuber. Trainer: Horst Winterer