Der­by­kra­cher zum Auf­takt

SVN gas­tiert im Liga-Pokal beim TSV Vel­den

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Will sich mit seiner Mannschaft beim TSV Velden für die Liga-Pleite revanchieren: Mittelfeldspieler Daniel Brenninger. Foto Brumbauer.

Nach fast zehn Monaten findet für den SV Neufraunhofen endlich wieder ein Pflichtspiel statt. Die Corona-Pandemie verhinderte den offiziellen Start im März und verzögerte den Auftakt bis heute. Am Samstag ist es nun endlich wieder soweit.

Begonnen wird in Niederbayerns höchster Spielklasse mit dem neu eingeführten Liga-Pokal. Die Schwarz-Weißen haben in der vierköpfigen Gruppe mit dem TSV Velden, dem TSV Vilsbiburg und der SpVgg Niederaichbach interessante Gegner und vor allem heiße Spiele vor sich.

Beim Auftakt am Samstag muss der SVN gleich zum heißen Tanz nach Velden „reisen“. Beim Lokalrivalen hat man aus der Punkterunde im vergangenen September noch eine Rechnung offen, unterlag man beim Highlight im Rahmen des eigenen Sommerfests doch mit 1:2. „Auch wenn der Pokal nicht direkt etwas mit der Liga zu tun hat, wollen wir uns für diese schmerzliche Niederlage revanchieren und nicht weniger als die drei Punkte aus der Nachbarschaft entführen“, gibt Cheftrainer Oli Hampe die Marschrichtung vor.

Der 54-jährige kann auf eine ordentliche Vorbereitung seiner Jungs zurückblicken. „In den Einheiten war immer Zug drin und man hat gemerkt, dass meine Männer es kaum erwarten können wieder zu spielen“, so Hampe. Sechs Testspiele haben „die Grafen“ absolviert und gingen dabei mit einem Torverhältnis von 19:3 stets als Sieger vom Platz. Mit viel Selbstvertrauen und dem Rückenwind aus der Vorbereitungsphase fiebert man dem Auftakt mehr als nur entgegen.

Der TSV Velden blickt mit gemischten Gefühlen auf die Vorbereitung zurück. Gegen drei Kreisklassisten und einen Kreisligisten konnte man gewinnen, die Generalprobe vergangenen Samstag gegen den oberbayerischen Kreisklassisten Aschau misslang aber mit einer 3:5-Niederlage deutlich. Trotzdem ist man in Neufraunhofen gewarnt und wird die Truppe von Spieletrainer Ralf Klingmann in keinster Weise unterschätzen.

Personell kann der SV Neufraunhofen fast aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen die Langzeitverletzten Sebastian Zistler (Hüftprobleme) und Claus Kratzer (Knieverletzung) sowie Benedikt Aigner, der sich im Aufbautraining befindet, und der angeschlagene Tobias Rückauf. Michael Koller steht hingegen wieder zur Verfügung.

Kader: Thomas Huber (TW), Michael Schmid (TW), Acipinar, Josef Aigner, Bauernschmid, Dachs, Gschaider, Johannes Aigner, Daniel Brenninger, Tobias Brenninger, Haas, Stefan Huber, Schöne, Stefan Brenninger, Gerauer, Koller, Landersdorfer.