Bader und Treimer übernehmen zur neuen Saison, Alschinger geht

Der SV Neufraunhofen hat die offene Trainerfrage geklärt und mit Hans Bader (35) einen Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Chefanweiser Oliver Hampe (54) gefunden. Der ehemalige Landesligakeeper coachte von 2015 bis Herbst 2017 den SV Frauenbiburg, wo er zuletzt auch im Nachwuchsbereich tätig war. Unterstützt wird Bader künftig von Daniel Treimer (30), dessen Wechsel nach Neufraunhofen schon vor einiger Zeit bekannt geworden war. Beim SVN ersetzt der Angreifer damit den aktuellen Co-Spielertrainer Stefan Alschinger (30), der den Verein nach der laufenden Runde verlassen wird.

„Wir sind froh, mit Hans einen Trainer gefunden zu haben, der die Philosophie des Vereins aber auch die des Fußballs teilt, so wie wir uns dies vorstellen. In den Gesprächen hat sich schnell gezeigt, dass wir dieselben Interessen vertreten und verfolgen. Wir waren uns nach dem erstem intensivem Gespräch alle einig, dass wir in die Saison 20/21 mit Hans starten wollen. Wir sind uns sicher, dass er sein Bestes dafür tun wird, um junge Spieler zu integrieren sowie den Kern der Mannschaft formt, um weiter attraktiven Fußball spielen zu können“, bringt Neufraunhofens künftiger Abteilungsleiter Felix Schäfer seinem künftigen Übungsleiter große Vorschusslorbeeren entgegen. „Der SV Neufraunhofen ist ein solide geführter Verein, der sich – wenn man den Großteil des Kaders betrachtet – seinen Dorfclub-Charme trotz des sportlichen Höhenflugs der letzten Jahre erhalten konnte. Drei Herrenmannschaften im Spielbetrieb bieten zudem eine Ausgangslage, die in der Region seinesgleichen sucht. Eine meiner Hauptaufgaben wird es daher sein, die jungen Eigengewächse an die Erste heranzuführen und zu integrieren. Alles in allem bedurfte es nur weniger Gespräche mit der Vereinsführung, um mich für diese reizvolle Aufgabe zu begeistern. Auch wenn ich meine Zusage ligenunabhängig gegeben habe, drücke ich den Jungs die Daumen, dass es mit dem Klassenerhalt klappt. Das Potenzial dazu hat die Truppe auf jeden Fall“, meint Hans Bader, der den SV Frauenbiburg, wo er in den vergangenen Jahren in den verschiedensten Funktionen tätig war, mit einem weinenden Auge verlässt. „Meine Mitspieler und Freunde, alle Weggefährten sowie die Dorfgemeinschaft haben den SV im letzten Jahrzehnt zu meinem Heimatverein gemacht. Ich bin den Verantwortlichen unfassbar dankbar für alles, was mir hier ermöglicht wurde und wünsche dem Verein für die Zukunft nur das Allerbeste“.

Mit Daniel „Timex“ Treimer haben die Verantwortlichen ebenfalls einen höherklassig erprobten Co-Spielertrainer verpflichten können und sehen sich damit im Trainerteam gut aufgestellt. „Wir werden in die neue Saison mit Hans als Headcoach starten. Daniel Treimer wird als Co-Spielertrainer auf dem Spielfeld agieren, sich für seine weitere Trainerlaufbahn weiterbilden und die Chance nutzen, einen zweiten Frühling in der Bezirksliga zu erleben. Wir sind uns sicher, dass wir mit den beiden ein sehr kompetentes und ehrgeiziges Trainerteam gefunden haben, das mit der Mannschaft den nächsten Schritt gehen wird. Wir freuen uns schon jetzt auf die neue Saison. Bevor diese jedoch startet liegt der Fokus komplett auf den bevorstehenden Rückrundenpartien und der Mission Klassenerhalt. Alles andere wird derzeit ausgeblendet und ist Zukunftsmusik“, betont Schäfer, der zugleich aber den Abgang von Stefan Alschinger vermeldet. Der langjährige Regional- und Bayernligakicker war nach seinem Abschied beim SV Donaustauf im August 2019 als Co-Spielertrainer nach Neufraunhofen gewechselt. „Wir bedauern Alschis Entscheidung sehr, nehmen diese jedoch so hin. Wir haben ihn als einen sehr guten und talentierten Fußballer kennengelernt, der sich zudem in die Mannschaft sowie das Vereinsleben bestens integriert hat. Wir hoffen, dass wir ihn mit dem Ligaerhalt verabschieden können und wünschen ihm alles erdenklich Gute für die neue Saison“. Der 30-jährige Linksfuß erklärt seinen Abschied wie folgt. „Ich bin dem SV Neufraunhofen sehr dankbar, dass man mir die Chance gegeben hat, erste Erfahrungen im Trainerbereich zu sammeln. Mir gefällt es im Verein und in der Mannschaft, trotzdem werde ich mich zur neuen Saison sportlich verändern. Bei mir stehen privat einige wichtige Dinge an, deshalb habe ich andere Pläne. Ich werde aber selbstverständlich alles geben, um mich mit dem Klassenerhalt zu verabschieden“, so Alschinger, der mit seiner Truppe bereits am 14. März mit dem Nachholspiel beim TSV Abensberg in die Frühjahrsrunde startet.