Ab­stiegs­kri­mi 2.0 in Neuf­raun­ho­fen

SVN zu­hau­se gegen Kel­heim ge­for­dert

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Michael Gerauer droht am Sonntag auszufallen; trotzdem nimmt sich der SVN viel vor. Foto Alfred Brumbauer.

Wenn am Sonntag um 16:00 Uhr im Bezirksligamatch der ATSV Kelheim im Waldstadion beim SV Neufraunhofen gastiert, ist es für die Heimelf das zweite Sechs-Punkte-Spiel in Folge.

 

Der SVN hatte sich am vergangenen Wochenende so einiges vorgenommen, doch im Nachholspiel beim TSV Abensberg lag man nach 71 Minuten mit 1:3 zurück. Nur dank eines Kraftakts schaffte die Hampe-Elf noch den späten 3:3-Ausgleich. Eine Niederlage wäre fatal gewesen und eine Niederlage wäre auch am Sonntag fatal, da die Kelheimer mit nur drei Punkten Vorsprung auf dem ersten Nichtabstiegsrang liegen.

 

Für die Rot-Grünen ist es das erste Liga-Spiel nach dem Restart. Bisher absolvierte der ATSV drei Partien und führt noch ungeschlagen die Tabelle der Gruppe 2 an. Dabei war neben zwei Unentschieden vor allem der 2:1-Sieg beim Aufstiegsaspiranten FC Ergolding bemerkenswert. Getroffen hat in allen drei Liga-Pokalspielen Leander Huber. Der 22-jährige kam im Sommer 2020 aus der Kreisklasse und wusste bisher zu überzeugen. Dabei war eigentlich die Verpflichtung seines älteren Bruders Dominik der größere Coup. Dieser hat sich in bisher 181 Partien in der Landesliga seine Sporen verdient und fungiert nun als Co-Spielertrainer bei den Kelheimern.

 

Personell bleibt die Lage beim SV Neufraunhofen weiterhin angespannt. Zwar konnte mit Tobias Brenninger ein Spieler wieder ins Training einsteigen und ist eine Option für Sonntag. Doch mit Michael Gerauer, Michael Koller, Stefan Haas und Daniel Brenninger sind vier Spieler angeschlagen und drohen auszufallen.

 

Kader: Thomas Huber (TW), Schmid (TW), Acipinar, Johannes Aigner, Josef Aigner, Bauernschmid, Stefan Brenninger, Tobias Brenninger, Dachs, Gerauer, Gschaider, Haas, Stefan Huber, Koller, Landersdorfer, Rückauf, Schöne.